Mono 50

 
 

Gleiches wie für die Stereo 60 gilt für die Monoblöcke Mono 50. Auch hier die gleichen Einstellmöglichkeiten. Aufgrund der vorhandenen Hardware klingt der Verstärker allerdings noch ein wenig druckvoller, ruhiger und selbstverständlicher als die Stereo 60. Gerade in Verbindung mit wirkungsgradschwächeren Lautsprechern und dem Wunsch, auch manchmal etwas wirklichkeitsnäher (lauter) Musik zu genießen, werden hier hohe Ansprüche  zufriedengestellt. Diese Beurteilung ist natürlich zum einen subjektiv und zum anderen von Menschen vorgenommen, die täglich mit diesen Verstärkern arbeiten. In der Regel ist es so, dass die vorhandenen Unterschiede nicht sehr auffällig sind. Wenn jedoch der eine oder andere Verstärker mehre Tage oder wenigstens einige Stunden -ohne ständiges hin- und herschalten- gehört werden kann, offenbaren sich Unterschiede, die im direkten Vergleich kaum hörbar sind. Dies gilt im übrigen nicht nur für die Verstärker aus unserem Hause.
Gegenüber der früheren Mono 50 haben wir einiges geändert. Früher mussten die Geräte zur Überprüfung und Einstellung des Arbeitspunktes geöffnet werden. Die aktuelle Version ist mit Buchsen auf der Gehäuserückseite ausgestattet. Hier kann eine einfaches Multimeter angeschlossen werden. Mittels zweier Potentiometer (ebenfalls von außen zugängig) kann nun komfortabel eingestellt werden.
Es ist immer wieder unbefriedigend, klangliche Beschreibungen zu lesen oder sogar selbst zu verfassen. Zu persönlich sind die Rahmenbedingungen. Jede Kette aus Abtaster, Vorverstärker, Endstufe und Lautsprecher hat ja nur ein Ziel: der musikalischen Wirklichkeit einigermaßen gerecht zu werden. Wie schwierig dies ist, mag der folgende Vergleich zeigen. Schalten Sie zur vollen Stunde ihren High-End Tuner ein und hören Sie die Nachrichten. Bitten Sie nun einen Freund sich zwischen die sorgfältig aufgestellten Testsieger-Boxen zu plazieren und einige Worte zu sprechen. Hören Sie den Unterschied zwischen menschlicher Stimme und dem Produkt ätherischer Ingenieurleistung? Wird die Musik komplexer, steigen die Probleme, wird das zu konservierende Ereignis defizitärer. Trotz alledem bin ich nicht unzufrieden. Die Illusion, im Konzertsaal zu sitzen, oder sich Heavy-Metal Open-Air vorzustellen, funktioniert. Die Gefühle, welche die Musik bei Ihnen und mir auslösen sollen, stellen sich ein. Umso besser, wenn die Geräte mit audiophilem Anspruch entwickelt worden sind. Dies ist bei uns der Fall. 

 
 
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